Ihr Unternehmen braucht einen Sprachkurs – so weit die einfache Entscheidung. Danach wird es unübersichtlich: Inhouse oder in der Sprachschule? Gruppe oder Einzeltraining? Business-Deutsch für die neuen Fachkräfte oder Business-Englisch fürs Management? Und was darf das Ganze kosten? Hier bekommen Sie den Überblick: welche Formate es gibt, wie Sie den tatsächlichen Bedarf Ihres Teams bestimmen, was Firmentraining in Berlin üblicherweise kostet und wie ein Kurs organisatorisch abläuft.
Unsere Position vorweg, weil sie jede weitere Entscheidung ordnet: Firmenkurs ist nicht gleich Firmenkurs. Ob ein Training wirkt, entscheidet der Bedarf – Fachsprache oder Alltagskommunikation, Präsenz bei Ihnen oder Kurs im Institut – und nicht die Niveaustufe allein. Ein B2-Kurs, der am Einsatzkontext Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorbeigeht, bleibt wirkungslos, so korrekt die Stufe auf dem Papier auch gewählt ist.
Die Angaben zu Formaten, Konditionen und Abläufen stammen aus unserem eigenen Firmenkursprogramm; die genannten Marktpreise haben wir im August 2026 aus öffentlich einsehbaren Preislisten von Anbietern für Firmensprachtraining zusammengetragen (Angaben ohne Gewähr – verbindlich ist das jeweilige schriftliche Angebot).
Welche Business-Sprachkurse gibt es für Firmen in Berlin?
Firmensprachkurse gibt es in drei Grundformaten: als Inhouse-Training bei Ihnen im Unternehmen, als Kurs in den Räumen der Sprachschule oder als Online-Training per Video. Inhaltlich reichen sie von Deutsch für internationale Mitarbeitende über Business-Englisch bis zu Fachsprache für einzelne Branchen – bei uns in insgesamt 14 Sprachen.
Die drei Formate unterscheiden sich weniger im Unterricht als in der Logistik – und genau dort entstehen die Unterschiede in Aufwand und Wirkung:
- Training bei Ihnen: Die Lehrkraft kommt in Ihr Unternehmen, im gesamten Raum Berlin und Brandenburg. Ihre Mitarbeitenden sparen den Fahrtweg, die Inhalte docken direkt am Arbeitsalltag an, und die Termine folgen Ihrem Betriebsrhythmus – morgens, mittags oder abends.
- Kurse bei uns: Ihre Mitarbeitenden lernen in unseren Räumen in Berlin-Mitte, drei Gehminuten vom U-Bahnhof Spittelmarkt. Der Unterschied zum Inhouse-Kurs: Sie lernen in internationalen Gruppen mit Teilnehmenden aus aller Welt – ein Umfeld, das es im eigenen Konferenzraum nicht gibt.
- Online-Training: Unterricht über Zoom oder Microsoft Teams, in Gruppen von 3 bis 8 Teilnehmenden oder als Einzeltraining. Für Teams an mehreren Standorten oft die einzige Variante, die alle erreicht; ein Wechsel zwischen Online und Präsenz ist im Hybrid-Format jederzeit möglich, auch kurzfristig.
Alle drei Formate gibt es für Deutsch und Englisch als meistgebuchte Firmensprachen sowie für 12 weitere Sprachen von Französisch bis Japanisch – letztere als Einzelunterricht, Gruppen auf Anfrage.
Woran erkennen Sie, welchen Sprachkurs Ihr Team wirklich braucht?
Bestimmen Sie den Bedarf vor dem Format: Wer braucht die Sprache wofür – für Meetings und Verhandlungen, für die Integration ins deutschsprachige Team, für Fachsprache im Beruf oder für den Small Talk mit Kunden? Aus dieser Antwort ergeben sich Sprache, Inhalt und Format fast von selbst; die Niveaustufe ist nur einer von mehreren Faktoren.
In den Beratungsgesprächen mit Firmenkunden erleben wir regelmäßig, dass zuerst nach der Niveaustufe gefragt wird – „unsere Leute brauchen B2". Dabei entscheidet der Einsatzkontext stärker über den Nutzen des Trainings als die Stufe: Eine Ingenieurin, die auf Deutsch präsentieren muss, braucht ein anderes Training als ein Entwickler, der im Teammeeting mitdiskutieren will – selbst wenn beide formal auf B1 stehen.
Vier Fragen strukturieren den Bedarf:
- Fachsprache oder Alltagskommunikation? Berufsbezogene Fachsprache – etwa für Medizin und Pflege oder technische Berufe – braucht andere Inhalte und Materialien als allgemeine Kommunikationsfähigkeit im Büro. Beides in einen Kurs zu mischen, verwässert beides. Wir stimmen Kursthemen und Materialien deshalb auf die Branche ab – von Technologie über Gesundheitswesen und Tourismus bis zur Medien- und Lebensmittelbranche.
- Wer genau soll lernen? Neue internationale Mitarbeitende, die schnell Anschluss finden sollen, lernen anders als Führungskräfte, die gezielt an Verhandlungssicherheit arbeiten – und beides verträgt sich selten in derselben Gruppe.
- Wie viel Zeit trägt der Arbeitsalltag? Ein Intensivformat mit 12 Stunden pro Woche liefert schnelle Fortschritte, setzt aber frei geräumte Kapazität voraus. Berufsbegleitend sind zwei Abendtermine pro Woche realistischer – wie lange der Weg zu einem Zielniveau dann tatsächlich dauert, haben wir im Beitrag von A1 bis B2 aufgeschlüsselt.
- Braucht jemand einen formalen Nachweis? Wenn am Ende ein Zertifikat stehen muss – etwa telc B2 für Beruf und Anerkennung oder TestDaF für ein berufsbegleitendes Studium –, gehört gezielte Prüfungsvorbereitung in den Plan, nicht nur allgemeiner Unterricht.
Wo das Niveau unklar ist, schafft ein kostenloser Einstufungstest vor Kursbeginn Klarheit – für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer einzeln.
Inhouse-Firmenkurs oder Kurs in der Sprachschule – was passt wann?
Als Faustregel: Inhouse lohnt sich, wenn eine Gruppe mit ähnlichem Niveau und gemeinsamem Ziel am selben Ort arbeitet – dann zahlen Praxisnähe und gesparte Fahrzeit direkt ein. Der Kurs im Institut passt, wenn einzelne Mitarbeitende von internationalen Lerngruppen profitieren sollen; Online-Training, wenn Ihr Team verteilt arbeitet.
Der Vergleich im Detail:
| Training bei Ihnen | Kurse bei uns | Online-Training | |
|---|---|---|---|
| Ort | Ihr Unternehmen (Berlin & Brandenburg) | Berlin-Mitte, U2 Spittelmarkt | Zoom oder Microsoft Teams |
| Gruppe | Ihre eigene Gruppe, empfohlen 3–8 | internationale Gruppen | 3–8 Teilnehmende oder 1:1 |
| Stärke | Praxisnähe, keine Pendelzeit, Teambuilding | bewährtes Curriculum, interkultureller Austausch | ortsunabhängig, hybrid wechselbar |
| Typischer Fall | Team mit gemeinsamem Ziel am selben Standort | einzelne Mitarbeitende, gemischte Bedarfe | Remote- und Mehrstandort-Teams |
Zwei Punkte aus der Praxis, die in diesem Vergleich oft übersehen werden:
Erstens die Gruppenzusammensetzung im Institut: Wir nehmen maximal 3 Teilnehmende derselben Firma in einen offenen Kurs. Das wirkt auf den ersten Blick unpraktisch, hat aber einen didaktischen Grund – in echten internationalen Gruppen wird konsequent in der Zielsprache gesprochen, statt in die gemeinsame Firmensprache auszuweichen, und genau davon lebt der Fortschritt.
Zweitens die Flexibilität beim Inhouse-Format: Ein Kurs, der bei Ihnen im Haus beginnt, lässt sich jederzeit auf Online-Unterricht umstellen – auch kurzfristig, etwa wenn ein Projekt das Team über mehrere Standorte verteilt. Sie legen sich mit dem Format also nicht dauerhaft fest.
Die offenen Kurse in unserem Institut decken dabei mehr ab als den klassischen Gruppenkurs: Ein Intensivkurs von Montag bis Donnerstag über vier Wochen bringt neue Mitarbeitende vor dem Arbeitsbeginn schnell voran; der Abendkurs mit zwei Terminen pro Woche läuft berufsbegleitend über acht Wochen; dazu kommen ergänzende Konversations-, Grammatik- und Phonetikkurse sowie gezielte Prüfungsvorbereitung. Alle diese Formate sind mit Firmenrabatt buchbar.
Für den Unterrichtsraum beim Inhouse-Training genügt übrigens ein ruhiger Besprechungsraum mit Tisch und Stühlen; Whiteboard oder Flipchart sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.
Was kostet ein Firmensprachkurs in Berlin?
Öffentlich einsehbare Preislisten für Firmensprachtraining liegen überwiegend zwischen etwa 38 und 55 € pro Unterrichtseinheit à 45 Minuten (Stand: August 2026) – das untere Ende für Einzel- und Kleinstgruppen mit hohem Buchungsvolumen, das obere für Gruppen. Viele Institute, auch wir, kalkulieren den Preis grundsätzlich per individuellem Angebot, weil Gruppengröße, Ort, Frequenz und Fachsprache-Anteil die Kosten stärker bestimmen als jeder Listenpreis.
Die Spanne haben wir im August 2026 aus den veröffentlichten Preislisten von Anbietern für Firmentraining zusammengetragen (Angaben ohne Gewähr – verbindlich ist das jeweilige Angebot). Nehmen Sie sie als Orientierung für die Budgetplanung: Sie zeigt, in welchem Rahmen sich seriöses Firmentraining mit qualifizierten Lehrkräften bewegt – und ab wann ein Angebot auffällig vom Üblichen abweicht, nach oben wie nach unten.
Wichtiger als der Preis pro Einheit sind für die Gesamtkosten drei Stellhebel:
- Das Buchungsvolumen. Unsere Inhouse-Pakete beginnen beim Flex-Einstieg ab 24 Unterrichtseinheiten ohne feste Laufzeit und reichen über Pro (ab 120 UE) bis Enterprise (ab 200 UE) – pro Einheit wird es mit dem Volumen günstiger, und für Pro und Enterprise empfehlen wir eine Laufzeit von mindestens 3 bzw. 6 Monaten, damit sich der Fortschritt festigt.
- Staffelrabatte bei offenen Kursen. Wenn Sie Mitarbeitende zu unseren regulären Kursen anmelden, wächst der Rabatt mit der Zahl der Anmeldungen – ab 5 Teilnehmenden gestaffelt bis zu 20 % Ersparnis.
- Rahmenverträge für regelmäßige Buchungen. Ein Rahmenvertrag bringt bis zu 15 % Rabatt auf alle Kursanmeldungen Ihrer Mitarbeitenden – ohne Mindestabnahme pro Buchung, mit zentraler Abrechnung über Ihre HR-Abteilung.
Ihr konkretes Angebot mit allen Konditionen bekommen Sie nach einem kostenlosen Beratungsgespräch – unverbindlich und in der Regel mit Rückmeldung innerhalb eines Werktages.
Wie läuft ein Kurs für Ihr Team organisatorisch ab?
Vom ersten Gespräch bis zum Kursstart vergehen in der Regel 2 bis 3 Wochen. Der Weg dorthin folgt fünf Schritten: kostenloses Beratungsgespräch, Bedarfsanalyse mit Einstufung aller Teilnehmenden, individuelles Kurskonzept, Kursstart – und danach regelmäßige Fortschrittsberichte an Ihre HR-Abteilung.
Der Schritt, den wir dabei am wenigsten verhandelbar finden, ist die Einstufung. Im Unterricht mit Firmengruppen zeigt sich immer wieder: Gemischte Niveaus in einer Gruppe bremsen alle – die Schnelleren langweilen sich, die Langsameren verstummen. Deshalb steht bei uns vor der Gruppeneinteilung ein kostenloser Einstufungstest für alle Teilnehmenden; bei größeren Teams bilden wir mehrere Gruppen nach Sprachniveau, empfohlen sind 3 bis 8 Personen pro Gruppe.
Für die Planungssicherheit Ihrer Personalabteilung gehören zum Kurs außerdem:
- Fortschrittsberichte in regelmäßigen Abständen – welche Lernziele erreicht sind und wo der Kurs nachjustiert wird.
- Teilnahmezertifikate mit dem erreichten Sprachniveau für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer.
- Probestunden vor der Entscheidung: Lehrkraft, Methodik und Unterrichtsqualität lassen sich vorab in einem kleinen Test-Paket unverbindlich kennenlernen – sprechen Sie das im Beratungsgespräch einfach an.
Business Deutsch oder Business Englisch – was braucht Ihr Unternehmen?
In den meisten Berliner Unternehmen lautet die ehrliche Antwort: beides, aber für verschiedene Gruppen. Deutsch für Unternehmen richtet sich an internationale Mitarbeitende, die im deutschsprachigen Arbeitsumfeld ankommen sollen; Business English stärkt Teams, die international verhandeln, präsentieren und korrespondieren.
Deutsch als Firmensprache ist in der Praxis vor allem ein Integrations- und Fachkräftethema: neue internationale Mitarbeitende, mehrsprachige Teams, Ingenieurinnen und IT-Spezialisten, Führungskräfte mit internationaler Herkunft – und mit eigenem Fachsprachen-Bedarf die Bereiche Medizin und Pflege sowie technische Berufe. Alle Niveaustufen von A1 bis C2 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen sind abgedeckt; wo ein formaler Nachweis gebraucht wird, bereiten wir gezielt auf telc B1 (Voraussetzung für die Einbürgerung), telc B2 und TestDaF vor – welcher Nachweis wofür zählt, haben wir im Prüfungs-Wegweiser fürs Studium auseinandersortiert.
Business English setzt bei uns auf B2- bis C1-Niveau an und trainiert die Situationen, in denen englischsprachige Souveränität über Geschäftsergebnisse entscheidet: Meetings und Videokonferenzen, Präsentationen, Verhandlungen, Geschäftskorrespondenz, Telefonate und der oft unterschätzte Small Talk beim Geschäftsessen. Für formale Nachweise bereiten wir auf TOEFL, IELTS und die Cambridge Business English Certificates (BEC) vor.
Und wenn Ihre Kunden weder Deutsch noch Englisch sprechen: In 12 weiteren Sprachen – von Französisch über Russisch bis Japanisch – unterrichten wir Firmenkunden im Einzelunterricht, Gruppen auf Anfrage, durchgängig mit muttersprachlichen Lehrkräften.
Wann lohnt Einzeltraining statt Gruppenkurs?
Einzeltraining lohnt sich, wenn eine einzelne Person ein spezifisches Ziel unter Zeitdruck erreichen muss – die Geschäftsführerin vor dem englischen Board-Meeting, der neue CTO, der in drei Monaten auf Deutsch führen soll. Für breite Ziele im Team bleibt die Gruppe das effizientere Format: mehr Sprechanlässe, mehr Perspektiven, geringere Kosten pro Person.
Der Unterschied liegt nicht in der Qualität, sondern im Zuschnitt: Im 1:1-Unterricht bestimmen Tempo, Themen und Terminplan allein die lernende Person – das macht ihn schneller, aber pro Kopf auch deutlich teurer. In unseren Inhouse-Paketen gibt es deshalb beide Linien mit denselben Volumenstufen, vom Flex-Einstieg bis zum Executive Coaching im Enterprise-Paket. Wie sich Einzelunterricht generell rechnet und für wen er sich lohnt, haben wir für den privaten Fall im Beitrag zum Privatunterricht in Berlin aufgeschlüsselt – die Logik gilt im Firmenkontext genauso.
Ein pragmatischer Mittelweg für Unternehmen: Kleinstgruppen von 2 bis 3 Personen mit demselben Ziel – nahe an der Intensität des Einzeltrainings, aber mit geteilten Kosten und echtem Gesprächspartner im Raum.
Kurz zusammengefasst
- Drei Formate: Inhouse-Training bei Ihnen (Berlin & Brandenburg), Kurse in unserem Institut in Berlin-Mitte oder Online-Training über Zoom/Teams – mit Hybrid-Wechsel jederzeit.
- Bedarf vor Niveau: Fachsprache oder Alltagskommunikation, Integration oder Verhandlungssicherheit – der Einsatzkontext bestimmt den richtigen Kurs stärker als die Niveaustufe.
- Kosten (Stand August 2026): veröffentlichte Anbieter-Preislisten für Firmentraining liegen überwiegend bei ca. 38–55 € pro Unterrichtseinheit à 45 Minuten; der verbindliche Preis entsteht im individuellen Angebot. Sparhebel: Volumenpakete (Flex/Pro/Enterprise ab 24/120/200 UE), Staffelrabatte bis 20 % bei offenen Kursen, Rahmenverträge bis 15 %.
- Ablauf: kostenlose Beratung → Bedarfsanalyse + Einstufung → Kurskonzept → Start in 2–3 Wochen → Fortschrittsberichte und Teilnahmezertifikate für HR.
- Sprachen: Deutsch und Englisch als Kernprogramm (inkl. Prüfungsvorbereitung telc, TestDaF, TOEFL, IELTS, Cambridge BEC), dazu 12 weitere Sprachen im Einzelunterricht.
- Erfahrung: Über 40 Unternehmen – von idealo bis Hubert Burda Media – trainieren ihre Teams bei uns; bei Google bewerten uns Teilnehmende mit 4,7 von 5 Sternen bei 163 Bewertungen.
Wenn Sie den Bedarf Ihres Teams konkret klären wollen: In einem kostenlosen Beratungsgespräch analysieren wir Ziele, Teilnehmerzahl und Zeitrahmen – und Sie bekommen ein Angebot, das zu Ihrem Unternehmen passt statt zu einer Preisliste.

