Sie wollen Deutsch lernen – nicht irgendwie, sondern bis B2, dem Niveau, das Arbeitgeber, Anerkennungsstellen und viele Behörden als Nachweis verlangen. Und Sie wollen vorher wissen, wie lange das dauert: Wochen? Monate? Jahre? In unseren Beratungsgesprächen ist das fast immer die erste Frage. Hier bekommen Sie die ehrliche Antwort – mit den offiziellen Richtwerten, der Rechnung für verschiedene Kurstempi und einem Plan, mit dem Sie Ihren eigenen Weg kalkulieren.
Unsere Position vorweg, weil sie die ganze Planung trägt: Von A1 bis B2 gibt es keine Garantie-Wochenzahl. Die ehrliche Antwort ist eine Spanne – und wo Sie in dieser Spanne landen, entscheiden Ihre Unterrichtsstunden pro Woche, Ihr Vorwissen und Ihre Übung zwischen den Terminen, nicht eine pauschale Zusage. Wer mit einer festen Wochenzahl plant, plant am wichtigsten Faktor vorbei: sich selbst.
Die Richtwerte zu Stunden und Niveaustufen stammen vom Goethe-Institut, die Kompetenzbeschreibungen aus dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen (GER) des Europarats, die Angaben zum Integrationskurs vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Stand: abgerufen August 2026, Angaben ohne Gewähr – verbindlich sind die jeweiligen Institutionen). Alle Angaben zu unseren Kursen stammen aus unserem aktuellen Kursprogramm.
Wie lange dauert es von A1 bis B2?
Als Richtwert des Goethe-Instituts brauchen Lernende ohne Vorkenntnisse etwa 600 bis 800 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten, um B2 zu erreichen. In einem Intensivkurs mit 16 Einheiten pro Woche entspricht das rechnerisch gut 9 bis 12 Monaten, im Abendkurs-Tempo eher anderthalb bis zwei Jahren – jeweils plus Ihre Eigenarbeit.
Wichtig ist, was diese Zahl ist – und was nicht. Sie ist ein Richtwert für den gesamten Weg ab null, keine Zusage: Das Goethe-Institut selbst nennt die Spanne ausdrücklich abhängig von Engagement, Zeiteinsatz, zusätzlicher Übung und davon, ob Sie schon andere Fremdsprachen gelernt haben und ob Sie in Deutschland leben. Die Breite der Spanne – immerhin 200 Einheiten Unterschied – ist keine Ungenauigkeit, sondern die Realität: Zwei Menschen im selben Kurs erreichen B2 zu verschiedenen Zeitpunkten.
Für Ihre Planung heißt das: Rechnen Sie nicht mit dem besten Fall. Wer mit der Mitte der Spanne kalkuliert und am Ende schneller ist, hat ein angenehmes Problem. Wer mit dem Minimum kalkuliert und es nicht hält, verliert nicht nur Zeit, sondern oft auch einen gebuchten Prüfungstermin oder eine Bewerbungsfrist.
Was bedeutet B2 eigentlich – und warum ist der Weg dorthin so lang?
B2 heißt laut GER: Sie verständigen sich so spontan und fließend, dass ein normales Gespräch mit kompetenten Sprechenden ohne größere Anstrengung auf beiden Seiten möglich ist – und Sie können einen Standpunkt erklären und Vor- und Nachteile abwägen. Das ist ein anderes Kaliber als Alltagssätze auf A1.
Die vier Stufen dazwischen sind nicht gleich breit. A1 bedeutet laut GER, vertraute, alltägliche Ausdrücke und ganz einfache Sätze zu verstehen und zu verwenden – das ist mit überschaubarem Aufwand erreichbar, und genau daher stammt das Gefühl vieler Lernender, Deutsch gehe „eigentlich schnell". Ab B1 dreht sich die Aufgabe: Es geht nicht mehr darum, neue Formen zu kennen, sondern darum, das Gelernte spontan, zusammenhängend und in Echtzeit zu verwenden.
Im Unterricht erleben wir regelmäßig denselben Verlauf: Auf A1 und A2 überrascht das eigene Tempo positiv, auf dem Weg durch B1 fühlt sich der Fortschritt plötzlich langsamer an – nicht, weil weniger gelernt wird, sondern weil sich der Fortschritt verlagert. Vom sichtbaren „neue Grammatik verstanden" hin zum unsichtbareren „dasselbe schneller, freier und fehlerärmer gesagt". Wer diesen Abschnitt kennt und einplant, hält durch; wer eine gerade Linie erwartet, zweifelt an der falschen Stelle an sich.
Auch die Richtwerte zeigen diese Asymmetrie: Von null bis A2 rechnet das Goethe-Institut mit 200 bis 350 Einheiten – von A2 bis B2 kommen danach noch einmal grob 400 bis 450 Einheiten dazu. Mehr als die Hälfte des Weges nach B2 liegt hinter A2.
Wie viele Unterrichtsstunden brauchen Sie für welche Niveaustufe?
Das Goethe-Institut veröffentlicht je Niveaustufe eine Spanne an Unterrichtsstunden, gerechnet ab null: für A1 etwa 80 bis 200 Einheiten à 45 Minuten, für B1 350 bis 650, für B2 600 bis 800. Der Staat rechnet ähnlich: Der allgemeine Integrationskurs des BAMF plant 600 Einheiten Sprachkurs – mit dem Ziel B1.
Die vollständige Tabelle (Richtwerte laut Goethe-Institut, kumulativ ab null, Stand August 2026):
| Sprachniveau | Zeitstunden (à 60 Min) | Unterrichtseinheiten (à 45 Min) |
|---|---|---|
| A1 | ca. 60–150 | 80–200 |
| A2 | ca. 150–260 | 200–350 |
| B1 | ca. 260–490 | 350–650 |
| B2 | ca. 450–600 | 600–800 |
| C1 | ca. 600–750 | 800–1000 |
| C2 | ca. 750+ | 1000+ |
Drei Lesehinweise gehören zu diesen Richtwerten.
Erstens: Die Werte sind kumulativ. „B2: 600–800 Einheiten" heißt: der ganze Weg von null bis B2 – nicht die letzte Etappe allein. Wer bereits solides B1 mitbringt, hat den größten Teil davon hinter sich.
Zweitens: Achten Sie auf die Einheit. Eine Unterrichtseinheit dauert 45 Minuten, eine Zeitstunde 60 – beide werden im Alltag „Stunde" genannt, und beim Vergleichen von Kursumfängen entsteht daraus schnell ein Drittel Unterschied. Wie sehr dieser Einheiten-Unterschied auch Preisvergleiche verzerrt, haben wir in unserem Ratgeber zum Privatunterricht durchgerechnet.
Drittens: Der Vergleichsmaßstab des Staates bestätigt die Größenordnung. Das BAMF setzt für den allgemeinen Integrationskurs 600 Einheiten Sprachkurs an – und dessen Ziel ist B1, nicht B2. Wenn schon der staatlich geplante Weg bis B1 sechshundert Einheiten umfasst, wird deutlich, warum B2 in wenigen Wochen kein realistisches Versprechen ist.
Der GER selbst legt übrigens keine Stundenzahlen fest – er beschreibt, was Sie auf jeder Stufe können, nicht wie lange Sie dafür brauchen. Genau deshalb arbeiten seriöse Planungen mit Spannen statt mit einem festen Wert.
Warum kann Ihnen niemand eine feste Wochenzahl garantieren?
Weil die vier Faktoren, die Ihre Dauer bestimmen, individuell sind: Ihr Vorwissen, Ihre Unterrichtsstunden pro Woche, Ihre Eigenarbeit zwischen den Terminen und Ihr sprachliches Umfeld. Ein Kurs steuert nur den zweiten Faktor – die anderen drei bringen Sie selbst mit.
Im Einzelnen:
- Vorwissen. Wer schon eine oder mehrere Fremdsprachen gelernt hat, lernt laut Goethe-Institut meist schneller – die Lerntechnik ist trainiert, Strukturen werden schneller erkannt. Auch die Nähe Ihrer Muttersprache zum Deutschen spielt hinein.
- Stunden pro Woche. Der offensichtlichste Hebel: 16 Einheiten pro Woche bringen Sie schlicht schneller durch 600 bis 800 Einheiten als 8. Aber Vorsicht mit der reinen Division – mehr dazu im nächsten Abschnitt.
- Eigenarbeit. Die Goethe-Spannen setzen die Nutzung zusätzlicher Übungsangebote voraus. Unterricht ist der strukturierte Teil des Lernens, nicht das ganze Lernen: Ohne Wiederholen, Anwenden und Üben zwischen den Terminen landen Sie am oberen Rand jeder Spanne – oder darüber.
- Umfeld. Wer in Deutschland lernt, hört und spricht Deutsch auch außerhalb des Unterrichts – das Goethe-Institut nennt diesen Unterschied ausdrücklich als Faktor. In Berlin lässt sich jeder Einkauf, jeder Amtstermin und jedes Nachbarschaftsgespräch in Übungszeit verwandeln, wenn Sie es zulassen.
Daraus folgt unser Rat für den Umgang mit jeder Zeitzusage, auch unserer eigenen: Fragen Sie nach den Annahmen dahinter. Welches Startniveau setzt die Rechnung voraus? Wie viele Einheiten pro Woche? Wie viel Eigenarbeit? Eine Zusage ohne diese drei Angaben ist keine Planung, sondern Werbung – und Ihre Enttäuschung ist dann eingebaut.
Intensivkurs oder Abendkurs: Wie schnell kommen Sie mit welchem Tempo voran?
Bei uns umfasst ein Kursblock in beiden Formaten 64 Unterrichtseinheiten – der Intensivkurs schafft ihn in 4 Wochen mit 16 Einheiten pro Woche, der Abendkurs in 8 Wochen mit 8 Einheiten pro Woche. Auf den Goethe-Richtwert für B2 gerechnet, trennt beide Wege rechnerisch etwa ein Jahr.
Die konkreten Formate, wie sie in unserem Kursprogramm stehen:
| Intensivkurs | Abendkurs | |
|---|---|---|
| Rhythmus | Mo–Do, 3 Stunden täglich | 2 Abende pro Woche (Di+Do oder Mo+Mi), 18:15–21:15 |
| Umfang pro Woche | 12 Zeitstunden = 16 UE | 6 Zeitstunden = 8 UE |
| Ein Block (64 UE) | 4 Wochen | 8 Wochen |
| 600–800 UE (Goethe-Richtwert bis B2) | rechnerisch ca. 38–50 Kurswochen | rechnerisch ca. 75–100 Kurswochen |
| Realistisch mit Pausen | rund 1 Jahr | rund 1,5–2 Jahre |
Unser Stufenraster läuft dabei in halben Niveaustufen von A1.1 bis C1.2 – jeder Block hebt Sie auf die nächste Teilstufe, und jeden Monat starten neue Kurse, sodass Sie ohne lange Wartezeit anschließen können. Durchgezählt ergibt das Raster von A1.1 bis B2.2 acht Blöcke à 64 Einheiten, zusammen 512 Einheiten. Dass dieser Wert unter dem Goethe-Richtwert liegt, hat einen einfachen Grund: Der Kurs ist der strukturierte Kern des Weges – den Rest der Einheiten ersetzt Ihre Eigenarbeit zwischen den Terminen nicht nur, sie ist von Anfang an eingeplant.
Auch die Kosten lassen sich damit kalkulieren: Ein 64-UE-Block kostet im Intensivkurs aktuell 385 €, im Abendkurs 385 €; die Staffelung über mehrere Blöcke und die aktuellen Starttermine finden Sie auf der Kursseite Intensivkurs und der Kursseite Abendkurs. Wie sich diese Beträge in den Berliner Markt einordnen und welche Nebenkosten dazukommen, haben wir im Ratgeber zu den Deutschkurs-Kosten für A1 und A2 aufgeschlüsselt.
Welches Tempo passt zu wem? Der Intensivkurs ist der schnellste Gruppenweg – er setzt aber voraus, dass Sie vormittags oder nachmittags vier Tage die Woche verfügbar sind: typisch in einer Übergangsphase, vor einem Jobantritt, im Urlaub oder mit einem Sprachvisum (für Visumszwecke gibt es zusätzlich unseren Visakurs mit 20 Einheiten pro Woche). Der Abendkurs ist der Weg für Berufstätige: Er kommt mit zwei festen Abenden aus und lässt sich neben einer vollen Stelle durchhalten – dafür verdoppelt sich die Kalenderzeit je Block. Beides sind dieselben 64 Einheiten; Sie tauschen Geschwindigkeit gegen Vereinbarkeit, nicht Qualität gegen Preis.
Ein ehrlicher Zusatz zur reinen Division: Wer die Wochenzahlen aus der Tabelle als durchgehenden Marathon plant, unterschätzt den Alltag. Urlaub, Krankheit, Projektphasen im Job – reale Lernwege enthalten Unterbrechungen. Planen Sie sie ein, statt sich von ihnen überraschen zu lassen.
Wie verkürzen Sie die Zeit von A1 bis B2 wirklich?
Nicht durch einen Trick, sondern durch vier Hebel: ein gemessenes Startniveau statt einer Schätzung, Kontinuität statt langer Pausen, eingeplante Eigenarbeit und ein Umfeld, das Deutsch täglich erzwingt. Jeder dieser Hebel verschiebt Sie innerhalb der Goethe-Spanne nach unten – zusammen machen sie Monate aus.
- Starten Sie auf der richtigen Stufe. Wer Vorkenntnisse hat und trotzdem bei A1.1 beginnt, bezahlt Einheiten, die er nicht braucht; wer sich zu hoch einstuft, verliert sie doppelt. Unser kostenloser Einstufungstest klärt Ihren Stand in wenigen Minuten und macht aus dem Bauchgefühl eine planbare Größe.
- Vermeiden Sie lange Pausen zwischen den Blöcken. Im Unterricht zeigt sich nach längeren Unterbrechungen regelmäßig dasselbe Muster: Das Verstehen bleibt erstaunlich stabil, das aktive Sprechen rutscht zuerst ab – und die ersten Wochen nach der Pause gehen ins Wiederholen statt ins Weiterkommen. Ein kleiner, regelmäßiger Kontakt mit der Sprache über die Pause hinweg ist billiger als das Nachholen danach.
- Planen Sie Eigenarbeit als festen Termin. Die Goethe-Richtwerte setzen zusätzliche Übung voraus – wer sie dem Zufall überlässt, verlängert den Weg. Bewährt ist ein fester, kleiner Takt (etwa täglich eine halbe Stunde Wortschatz, Hören oder Schreiben) statt seltener großer Lerntage.
- Nutzen Sie Berlin als Übungsraum. Das Goethe-Institut nennt das Lernen im deutschsprachigen Umfeld ausdrücklich als Beschleuniger. Der Unterschied entsteht aber nicht durch den Wohnort allein, sondern durch die Entscheidung, Alltagssituationen auf Deutsch zu bestreiten, auch wenn Englisch bequemer wäre.
Und wenn es an einer einzelnen Baustelle hängt – Aussprache, Schreiben, ein hartnäckiges Grammatikthema –, lässt sich ein Gruppenkurs gezielt mit einzelnen Privatstunden kombinieren. Wann sich das lohnt und was es kostet, haben wir im Ratgeber zum Privatunterricht aufgeschlüsselt.
Wie planen Sie rückwärts, wenn Ihr B2-Termin schon feststeht?
Rechnen Sie vom Termin aus rückwärts: Startniveau messen, benötigte Einheiten aus der Goethe-Tabelle ablesen, durch Ihr Wochentempo teilen – und dann Puffer für Prüfungsvorbereitung, Unterbrechungen und einen möglichen zweiten Prüfungsversuch einplanen. Wer ohne Puffer plant, plant auf Kante.
Der Reihe nach:
- Startniveau messen, nicht schätzen. Der Einstufungstest legt fest, wie viele Einheiten des Weges Sie schon hinter sich haben – das ist die wichtigste einzelne Zahl Ihrer Planung.
- Restweg berechnen. Ziehen Sie Ihr Startniveau vom B2-Richtwert ab und teilen Sie durch Ihr realistisches Wochentempo – 16 Einheiten intensiv, 8 im Abendrhythmus. Runden Sie auf ganze Kursblöcke auf.
- Prüfungstraining getrennt einplanen. Eine B2-Prüfung besteht, wer das Niveau trägt und das Format kennt. Das Training auf Aufgabentypen und Zeitdruck ersetzt keinen Spracherwerb und gehört als eigener Posten ans Ende Ihres Plans – dicht vor den Termin. Was die verbreitete telc-B2-Prüfung kostet und wie sie abläuft, steht in unserem Ratgeber zur telc B2 in Berlin.
- Puffer einbauen. Anmeldefristen der Prüfungszentren, Wartezeit auf den nächsten Prüfungstermin, ein möglicher Zweitversuch: Wer seinen Zieltermin ohne diese Posten rechnet, hat keinen Plan, sondern eine Hoffnung.
Ein Hinweis für zwei häufige Zielgruppen: Fürs Studium reicht B2 in der Regel nicht – die Regelnachweise liegen auf C1-Niveau; welche Prüfung dann die richtige ist, klärt unser Studien-Wegweiser TestDaF, DSH oder telc. Und wer als Ärztin oder Arzt nach Berlin kommt, braucht für die Approbation die Fachsprachprüfung – auch dort beginnt der Weg mit einer ehrlichen Niveau-Bestimmung.
Wie starten Sie am Sprachinstitut Berlin?
Mit einer Einstufung und einem Kursblock, der zu Ihrem Kalender passt: Der Intensivkurs bringt Sie in 4 Wochen durch 64 Einheiten, der Abendkurs in 8 Wochen – beide in Gruppen von 4 bis 12 Teilnehmenden in Berlin-Mitte, mit neuen Startterminen jeden Monat.
Das Wichtigste im Überblick:
- Intensivkurs: Mo–Do, 3 Stunden täglich, wahlweise früh (08:30–11:30), mittags (11:45–14:45) oder nachmittags (15:00–18:00); Stufen von A1.1 bis C1.2; 385 € je Block – Details auf der Kursseite Intensivkurs.
- Abendkurs: zwei Abende pro Woche (Di+Do oder Mo+Mi), 18:15–21:15, A1 bis C1; 385 € je Block – Details auf der Kursseite Abendkurs.
- Einstufung: Der kostenlose Einstufungstest klärt Ihr Startniveau vor der Buchung.
- Beratung: Wenn Sie unsicher sind, welches Tempo zu Ihrem Ziel und Ihrem Kalender passt, rechnen wir Ihren Weg im Beratungsgespräch gemeinsam durch – inklusive der ehrlichen Antwort, wenn ein langsameres Tempo für Sie das klügere ist.
Über 5.000 Teilnehmende haben bereits einen Kurs bei uns absolviert; bei Google bewerten sie uns mit 4,7 von 5 Sternen bei 163 Bewertungen.
Kurz zusammengefasst
- Der Richtwert: Von null bis B2 rechnet das Goethe-Institut mit 600 bis 800 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten (ca. 450–600 Zeitstunden). Der GER beschreibt, was Sie auf jeder Stufe können – Stundenzahlen legt er nicht fest.
- Die Kalenderzeit: Im Intensivtempo (16 UE/Woche) entspricht das rechnerisch etwa 38–50 Kurswochen, realistisch rund einem Jahr; im Abendkurs-Tempo (8 UE/Woche) rund 1,5 bis 2 Jahren.
- Keine Garantie-Wochenzahl: Vorwissen, Wochentempo, Eigenarbeit und Umfeld entscheiden, wo Sie in der Spanne landen. Prüfen Sie bei jeder Zeitzusage die Annahmen dahinter – Startniveau, Einheiten pro Woche, Eigenarbeit.
- Die Stufen sind nicht gleich breit: Mehr als die Hälfte des Weges nach B2 liegt hinter A2 – und auf B1 verlagert sich der Fortschritt vom sichtbaren Neuen zum spontaneren Verwenden. Das ist normal und geht vorbei.
- Der Staat rechnet mit: Der allgemeine Integrationskurs plant 600 Einheiten Sprachkurs – für das Ziel B1.
- Verkürzen ohne Trick: richtiges Startniveau (Einstufungstest), keine langen Pausen, feste Eigenarbeit, Berlin als Übungsraum.
- Bei uns: 64-UE-Blöcke im Intensivkurs (4 Wochen, 385 €) oder Abendkurs (8 Wochen, 385 €), Stufen A1.1–C1.2, monatliche Starts.
Wenn Sie Ihren Weg von A1 bis B2 konkret durchrechnen wollen: Auf der Kursseite Intensivkurs sehen Sie Format, Termine und Preise auf einen Blick – und der Einstufungstest liefert Ihnen vorab Ihre wichtigste Planungszahl.


